Datenschutzerklärung

Mir ist der Schutz deiner personenbezogenen Daten wichtig. Nachfolgend informiere ich dich gemäß Art. 13 DSGVO darüber, welche Daten beim Besuch dieser Website verarbeitet werden.

Verantwortliche

Heike Rippich
Kopffüßler - Kunst- und Seminarwerkstatt

Klingerplatz 5, 04319 Leipzig

E-Mail: info@kopffüssler.com

Telefon: +49 173 986 34 34

Eine Datenschutzbeauftragte ist gesetzlich nicht erforderlich und wurde nicht bestellt.

Hosting und Server-Logfiles

Diese Website wird bei einem Dienstleister mit Serverstandort in Deutschland gehostet (Hetzner Online GmbH). Beim Aufruf der Seiten werden automatisch Zugriffsdaten in sogenannten Server-Logfiles gespeichert: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seite, übertragene Datenmenge, verwendeter Browser und Betriebssystem sowie die zuvor besuchte Seite. Diese Verarbeitung dient dem sicheren und stabilen Betrieb der Website. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen Internetauftritt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Mit dem Hoster besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.

Ich sehe mir diese Protokolle nur an, wenn es eine Störung gibt. Sie werden nicht ausgewertet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Der Server hält immer nur die jüngsten Protokolle vor und überschreibt ältere.

Verschlüsselung

Diese Website nutzt aus Sicherheitsgründen eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennst du am Schloss-Symbol und an "https://" in der Adresszeile deines Browsers.

Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

Das Kontaktformular steht an drei Stellen: auf der Kontaktseite, unter "Über mich" und im Anfrageblock der Gruppenevents. Alle drei erheben dasselbe. Schickst du mir darüber oder per E-Mail eine Anfrage, verarbeite ich deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und deine Nachricht sowie, wenn du sie angibst, deine Telefonnummer. Zweck ist, deine Anfrage zu beantworten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen) beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung deiner Anfrage). Die Übertragung des Formulars erfolgt verschlüsselt.

Aus deiner Anfrage wird bei mir ein Vorgang mit Betreff, deinem Namen, deiner E-Mail-Adresse und dem Text deiner Nachricht. Zusätzlich schicke ich mir selbst eine Benachrichtigung darüber; was dabei protokolliert wird, steht weiter unten unter "Bestätigungen und andere E-Mails".

Hast du mir unter derselben E-Mail-Adresse schon einmal geschrieben oder bei mir gebucht, verbinde ich deine Anfrage mit dem Eintrag, den es dazu in meiner Kundenkartei schon gibt. Das geht über beide Marken hinweg, denn hinter Kopffüßler und Belly Bowl steht derselbe Betrieb. Ich sehe dann am Vorgang, was wir bisher miteinander zu tun hatten, und muss dich nicht noch einmal nach allem fragen. Rechtsgrundlage dafür ist mein berechtigtes Interesse an einer sinnvollen Bearbeitung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ein neuer Eintrag in der Kundenkartei entsteht durch eine Anfrage nicht.

Ich speichere die Anfrage, bis dein Anliegen abschließend geklärt ist, danach nach den Fristen unter "Speicherdauer und Löschung".

Buchung und Kursanmeldung

Wenn du einen Kurs buchst, verarbeite ich die Angaben, die du im Buchungsformular machst: deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, die Anzahl der Personen sowie den gewählten Kurs und den Termin oder die Termine. Freiwillig sind deine Telefonnummer, eine Anmerkung und eine Rechnungsanschrift (Straße, Postleitzahl, Ort). Dazu kommen die Angaben, die bei der Buchung selbst entstehen: Betrag, Zahlungsstand, Zeitpunkt der Buchung, die Fassung der Teilnahmebedingungen, die du dabei bestätigt hast, und ein zufälliger Zugangsschlüssel, über den du deine Buchung später aufrufen und stornieren kannst. Trägst du dich über dasselbe Formular auf die Warteliste ein, gilt derselbe Umfang; dazu steht unten ein eigener Abschnitt.

Alles, was du einträgst, wird in die Anmeldung kopiert und bleibt dort stehen, damit ein Beleg sich nicht rückwirkend ändert. Bist du mit deiner E-Mail-Adresse noch nicht in meiner Kundenkartei, entsteht dort zusätzlich ein Eintrag mit denselben Angaben, damit ich bei einer späteren Buchung weiß, dass wir uns kennen. Einen vorhandenen Eintrag ändert eine Buchung über die Website nicht.

Das Anmerkungsfeld ist freiwillig, und der Beispieltext darin fragt nach der Zusammensetzung deiner Gruppe ("zwei Erwachsene, zwei Kinder, acht und elf Jahre"). Was du dort einträgst, sind Angaben über andere Personen, die mitkommen, oft auch über Kinder. Ich brauche sie, um den Kurs vorzubereiten, denn Arbeitsplätze, Material und Hilfestellung hängen daran, wer am Tisch sitzt. Trag deshalb bitte nur ein, was dafür nötig ist, also Anzahl und ungefähres Alter, keine vollständigen Namen und nichts über Gesundheit. Und sag den anderen bitte kurz Bescheid, dass du diese Angaben für sie gemacht hast.

Minderjährige buchen nicht selbst. Eine Buchung schließt immer eine volljährige Person ab, die die Kinder mit anmeldet und an dem Tag für sie verantwortlich ist; mein Vertragspartner ist diese Person. Die Angaben über die Kinder verarbeite ich ausschließlich, um den gebuchten Kurs durchzuführen, und auf derselben Rechtsgrundlage wie die Buchung.

Zweck ist die Durchführung des Kursvertrags: Platzvergabe, Bestätigung, Kontaktaufnahme bei Änderungen und die Abwicklung der Zahlung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag beziehungsweise vorvertragliche Maßnahmen).

Stornierst du später über den Link in deiner Bestätigung, kannst du freiwillig einen Grund angeben. Er wird zusammen mit dem Zeitpunkt der Stornierung bei deiner Anmeldung gespeichert, damit nachvollziehbar bleibt, warum ein Platz wieder frei wurde.

Nach Art. 13 Abs. 2 lit. e DSGVO weise ich darauf hin: Name, E-Mail-Adresse und Personenzahl sind für den Vertragsschluss erforderlich. Ohne sie kann ich dir keinen Platz zusagen und keine Bestätigung schicken. Alle übrigen Angaben sind freiwillig, und ihr Fehlen hat keine Nachteile außer dem, dass ich dich nicht kurzfristig telefonisch erreichen kann.

Warteliste

Ist ein Termin ausgebucht, kannst du dich über dasselbe Buchungsformular auf die Warteliste setzen lassen. Verarbeitet wird deshalb derselbe Umfang wie bei einer Buchung, dazu deine Position in der Reihe. Ein Wartelisteneintrag ist noch keine Anmeldung und kostet nichts. Zweck ist es, dir einen frei werdenden Platz anbieten zu können; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil der Eintrag auf deinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt. Das Angebot kommt von mir persönlich und nicht automatisch.

Gutscheinkauf

Kaufst du hier einen Gutschein, verarbeite ich den Betrag, den du gewählt hast, deinen Namen und deine E-Mail-Adresse. Freiwillig sind eine Rechnungsanschrift (Straße, Postleitzahl, Ort), der Name und die E-Mail-Adresse der beschenkten Person und deine persönliche Nachricht auf dem Gutschein. Die Anschrift brauche ich nur, wenn du eine Rechnung mit Anschrift möchtest; über 250 Euro schreibt das Steuerrecht sie vor.

Zum Gutschein selbst entstehen weitere Angaben: sein Code, das Guthaben und was davon noch übrig ist, das Datum der Ausstellung, der Zahlungsstand und die Fassung der Gutscheinbedingungen, die du beim Kauf bestätigt hast. Dazu kommt ein zufälliger Schlüssel, über den du deinen Gutschein abrufen, das PDF herunterladen und den Kauf widerrufen kannst. Dieser Schlüssel steht in der Adresse deines Links, der Code selbst nie.

Das Kaufformular hat außerdem ein freiwilliges Feld für deine Telefonnummer. Sie wird mit der Bestellung übertragen und geprüft, danach aber nicht gespeichert: am Gutschein gibt es kein Feld dafür. Wenn ich dich zu deinem Kauf telefonisch erreichen können soll, schreib mir die Nummer bitte kurz per E-Mail.

Zweck ist die Abwicklung des Kaufvertrags: den Gutschein ausstellen, dir zustellen, das Guthaben führen und ihn später einlösen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Für Beleg und Buchhaltung kommt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO hinzu, weil das Steuerrecht mich zur Aufbewahrung verpflichtet. Die Angaben zur beschenkten Person verarbeite ich auf Grundlage meines berechtigten Interesses daran, dass ein Geschenk auch als Geschenk ankommt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); dazu steht gleich ein eigener Abschnitt.

Anders als bei einer Kursbuchung entsteht durch einen Gutscheinkauf kein Eintrag in meiner Kundenkartei. Der Gutschein steht für sich.

Wenn du jemanden beschenkst: sag ihr oder ihm bitte Bescheid, dass ich Name und E-Mail-Adresse von dir bekommen habe, und gib den Verweis auf diese Seite weiter. Ich selbst schreibe der beschenkten Person nicht von mir aus, der Gutschein geht an dich.

Wenn dir jemand einen Gutschein geschenkt hat

Dann liegen bei mir dein Name, unter Umständen deine E-Mail-Adresse und die Zeilen, die dir jemand auf den Gutschein geschrieben hat. Diese Angaben hast du mir nicht selbst gegeben, sondern ich habe sie von der Person bekommen, die dich beschenkt hat. Für diesen Fall gilt Art. 14 DSGVO, und deshalb steht hier, was du wissen musst.

Verarbeitet werden genau diese drei Angaben, und zwar nur dafür, den Gutschein auf dich auszustellen und einlösen zu können. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse daran, dass ein Geschenk ankommt (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Weiter gebe ich nichts, an niemanden, und die Angaben werden nicht ausgewertet.

Von mir aus schreibe ich dir nicht. Der Gutschein geht an die Person, die ihn gekauft hat, und sie gibt ihn dir weiter. Diese Seite ist deshalb der Ort, an dem diese Auskunft für dich steht, und zwar von dem Tag an, an dem der Gutschein entsteht; das Gesetz gibt mir dafür höchstens einen Monat Zeit. Schreibe ich dir doch einmal, weil es um deinen Gutschein geht, weise ich dich in dieser ersten Nachricht darauf hin.

Dir stehen dieselben Rechte zu wie allen anderen, sie stehen weiter unten. Und ganz praktisch: wenn du nicht möchtest, dass dein Name und die Nachricht bei mir stehen, schreib mir. Ich lösche beides aus dem Gutschein heraus, und er behält seinen Wert und bleibt einlösbar.

Widerrufserklärung nach § 356a BGB

Für einen Widerruf gibt es auf dieser Website ein Formular. Wenn du es benutzt, verarbeite ich deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und deine Angabe dazu, welchen Vertrag du widerrufst, also zum Beispiel einen Gutscheincode oder eine Bestellnummer. Freiwillig sind der Zeitpunkt des Vertragsschlusses, so wie du ihn angibst, und ein Grund. Der Grund ist und bleibt freiwillig; ohne ihn ist dein Widerruf genauso wirksam.

Nach einer Kontoverbindung frage ich nicht, und du sollst sie auch nirgends eintragen. Erstattet wird auf demselben Weg, auf dem bezahlt wurde.

Gespeichert wird deine Erklärung mit Datum und Uhrzeit ihres Eingangs, weil § 356a BGB genau das für die Bestätigung verlangt, dazu, ob ich sie einem Gutschein zuordnen konnte. Habe ich anhand deiner Angabe den Gutschein gefunden und passt deine E-Mail-Adresse zu der des Kaufs, sperre ich das Restguthaben sofort, damit es in der Zwischenzeit niemand einlöst; auch dieser Zeitpunkt wird vermerkt. Zweck ist, deinen Widerruf zu bearbeiten und belegen zu können, dass und wann er eingegangen ist. Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (meine gesetzliche Pflicht aus § 356a BGB) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Rückabwicklung des Vertrags).

Die Eingangsbestätigung bekommst du sofort auf dem Bildschirm zum Herunterladen und zusätzlich per E-Mail an die Adresse, die du angegeben hast.

Bestätigungen und andere E-Mails

Zu einer Buchung, einem Wartelisteneintrag, einer Stornierung, einem Gutscheinkauf und zu einer Widerrufserklärung schicke ich dir eine E-Mail an die von dir angegebene Adresse. Diese Nachrichten sind Teil der Vertragserfüllung und keine Werbung; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Bei der Bestätigung zum Gutscheinkauf und bei der Eingangsbestätigung zum Widerruf kommt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO dazu, denn beide Nachrichten schreibt mir das Gesetz vor.

Über jede dieser Nachrichten führe ich ein Protokoll: an welche Adresse sie ging, mit welchem Betreff, worum es ging, wann das war und ob der Versand gelungen ist. Ging eine Nachricht nicht hinaus, steht im Protokoll zusätzlich ihr vollständiger Text, damit ich sie von Hand nachreichen kann. Das betrifft auch die Benachrichtigung, die mir das Kontaktformular schickt: bei ihr enthält der vollständige Text deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, deine Telefonnummer und deine Nachricht. Rechtsgrundlage für dieses Protokoll ist mein berechtigtes Interesse daran, belegen zu können, was tatsächlich verschickt wurde (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Für den Versand nutze ich einen E-Mail-Dienstleister. Sobald dieser feststeht, nenne ich ihn an dieser Stelle namentlich, mit Sitz und Rechtsgrundlage. Bis dahin verlässt keine automatisch erzeugte Nachricht dieses System.

Zahlungsabwicklung

Derzeit ist kein Online-Zahlungsdienstleister eingebunden. Kursgebühren werden vor Ort oder per Überweisung bezahlt; dabei verarbeite ich nur den Betrag und den Zahlungsstand, keine Zahlungsdaten. Sobald eine Online-Zahlung angeboten wird, wird sie über eine vom Anbieter betriebene, externe Bezahlseite abgewickelt. Deine Zahlungsdaten werden dann unmittelbar dort eingegeben und nicht auf dieser Website; ich erhalte lediglich die Rückmeldung, ob bezahlt wurde. Der Anbieter, sein Sitz und die Rechtsgrundlage stehen an dieser Stelle, bevor die erste Zahlung möglich ist.

Die Assistenz im Chatfenster

Unten rechts steht auf jeder Seite ein Knopf, über den du Fragen stellen kannst. Was dort antwortet, ist ein Computerprogramm und kein Mensch. Der Hinweis darauf steht dauerhaft im Kopf des Fensters; vorgeschrieben ist er durch Artikel 50 der KI-Verordnung.

Damit eine Antwort zustande kommt, gehen deine Frage und der bisherige Verlauf des Gesprächs an den Anbieter des Sprachmodells. Das ist Scaleway, ein Unternehmen mit Sitz in Frankreich. Die Verarbeitung findet innerhalb der Europäischen Union statt, in ein Land außerhalb der EU wird nichts übermittelt. Die Assistenz ist noch nicht in Betrieb. Bevor sie es ist, schließe ich mit Scaleway einen Vertrag über die Verarbeitung in meinem Auftrag nach Art. 28 DSGVO.

Hinaus geht dabei genau das, was du schreibst. Das Chatfenster fragt dich nicht nach deinem Namen und nicht nach deiner E-Mail-Adresse, und ich hänge von mir aus nichts an deine Frage an. Was du selbst hineinschreibst, geht allerdings mit. Schreib dort deshalb bitte nichts hinein, was niemanden etwas angeht. Für alles Persönliche ist das Kontaktformular der richtige Weg, dort antworte ich dir selbst.

Zweck ist, dir schnell eine Auskunft über Kurse, Termine und den Ablauf zu geben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen) beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (mein berechtigtes Interesse daran, deine Frage zu beantworten), also dieselbe Grundlage wie bei einer Frage über das Kontaktformular.

Das Gespräch wird bei mir nicht gespeichert. Weder deine Frage noch die Antwort landen in meiner Datenbank, es gibt dafür keine Tabelle. Der Verlauf steht ausschließlich im Arbeitsspeicher deines Browsers, solange das Fenster offen ist. Lädst du die Seite neu oder schließt den Tab, ist er fort und auch für mich nirgends nachlesbar. Wie lange die übermittelten Texte beim Anbieter selbst liegen, regelt der Vertrag nach Art. 28 DSGVO.

Damit niemand das Fenster für maschinelle Massenanfragen benutzt, zähle ich für kurze Zeit, wie viele Fragen von einer IP-Adresse kommen. Das ist dieselbe Zählung wie bei den Formularen, sie steht weiter unten unter "Schutz der Formulare vor Missbrauch".

Die Assistenz in meiner Verwaltung

Dieselbe Technik benutze ich hinter den Kulissen, um Anfragen zu beantworten, im Bestand nachzusehen und Änderungen vorzubereiten. Frage ich sie dabei etwas, das mit dir zu tun hat, geht die Auskunft aus meinem System zusammen mit meiner Frage an denselben Anbieter, also an Scaleway.

Das können sein: dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine Telefonnummer, deine Anschrift, deine bisherigen Kurstermine mit Betrag und Zahlungsstand, deine Gutscheine mit Guthaben und Restwert und der Wortlaut dessen, was du mir geschrieben hast. Sehe ich einen bestimmten Gutschein nach, geht sein Code mit, dazu die Namen, die darauf stehen.

Nicht hinaus gehen deine Rechnungen, die Anmerkungen, die ich mir zu dir notiere, und die zufälligen Schlüssel aus deinen Links, also die, über die du deine Buchung oder deinen Gutschein aufrufst. In der Übersicht zu einer Person ist ein Gutscheincode außerdem bis auf die letzten vier Stellen unkenntlich.

Die Assistenz ändert von sich aus nichts. Was sie vorschlägt, legt sie mir als Karte vor, und erst mein Klick führt es aus. Auch von diesen Gesprächen bleibt bei mir nichts gespeichert.

Zweck und Rechtsgrundlage ändern sich dadurch nicht. Es bleibt bei dem, was für den jeweiligen Vorgang ohnehin gilt, also Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei einer Buchung oder einem Kauf und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO bei einer Anfrage. Neu ist allein der Empfänger, und über ihn muss ich dich nach Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO informieren.

Anmeldung am internen Bereich

Für die Verwaltung der Kurse gibt es einen internen Bereich, den nur ich und die Menschen benutzen, die mit mir arbeiten. Zu einem solchen Zugang speichere ich Name, E-Mail-Adresse, das Passwort ausschließlich als nicht rücklesbare Prüfsumme, die Rolle im Betrieb und den Zeitpunkt der letzten Anmeldung. Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, kommen deren Geheimnis und die Wiederherstellungscodes dazu.

Zu jeder angemeldeten Sitzung kommen ein zufälliger Sitzungsschlüssel, die IP-Adresse und die Browserkennung des benutzten Geräts, der Zeitpunkt der letzten Aktion und der Ablauf der Sitzung. IP-Adresse und Browserkennung stehen dort, damit eine fremde Anmeldung auffällt. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einem gesicherten Zugang zu Kunden- und Buchungsdaten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Meldet sich jemand erneut an, werden dabei seine abgelaufenen Sitzungen entfernt.

Schutz der Formulare vor Missbrauch

Um automatisierte Massenanfragen zu unterbinden, zähle ich für kurze Zeit, wie viele Anfragen von einer IP-Adresse und zu einer E-Mail-Adresse eingehen. Gespeichert wird dafür ein aus diesen Angaben gebildeter Schlüssel zusammen mit dem Zeitpunkt. Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an einem funktionsfähigen und missbrauchssicheren Angebot (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Diese Zähleinträge verlieren nach wenigen Stunden ihren Zweck und werden beim nächsten Aufräumlauf entfernt. Es findet kein Tracking und keine Profilbildung statt.

Außerdem enthält jedes Formular ein Feld, das kein Mensch sieht und nur maschinelle Absender ausfüllen. Ist es ausgefüllt, wird nichts gespeichert und nichts weitergeleitet; die Antwort sieht trotzdem aus wie eine erfolgreiche Übermittlung, damit ein Programm daraus nichts lernt.

Speicherdauer und Löschung

Ich speichere personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck nötig ist oder gesetzliche Pflichten es verlangen. Wie das praktisch abläuft, sage ich dir gleich dazu, denn es läuft hier kein Programm im Hintergrund, das von selbst löscht. Ich gehe den Bestand einmal im Jahr im Januar von Hand durch und entferne, was die folgenden Fristen überschritten hat:

  • Anmeldungen und Kundendaten: drei Jahre nach dem letzten Kontakt. Der Zeitraum orientiert sich an der regelmäßigen Verjährungsfrist, damit Ansprüche aus dem Vertrag beiderseits nachvollziehbar bleiben.
  • Anfragen aus dem Kontaktformular: drei Jahre nach dem letzten Schriftwechsel, aus demselben Grund.
  • Wartelisteneinträge: beim nächsten Durchgang nach dem betreffenden Termin, da sie danach gegenstandslos sind.
  • Gutscheine: solange noch Guthaben darauf steht, denn nur so kann ich sie einlösen. Danach drei Jahre, weil so lange Ansprüche daraus geltend gemacht werden können. Der Beleg über den Kauf bleibt zehn Jahre, siehe den letzten Punkt dieser Liste. Name und Nachricht der beschenkten Person lösche ich auf Wunsch sofort, ohne dass der Gutschein seinen Wert verliert.
  • Widerrufserklärungen: drei Jahre, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem sie eingegangen sind. Ich muss belegen können, dass und wann eine Erklärung bei mir war, und der Widerruf gehört zum Vertrag, über den er abgeschlossen wurde.
  • Protokolleinträge über verschickte E-Mails: zusammen mit der Buchung oder Anfrage, zu der sie gehören.
  • Einträge der Missbrauchszählung: sie verlieren nach wenigen Stunden ihren Zweck und werden beim nächsten Aufräumlauf entfernt.
  • Sitzungen des internen Bereichs: mit ihrem Ablauf, spätestens bei der nächsten Anmeldung derselben Person.
  • Gespräche mit der Assistenz: gar nicht. Weder das Chatfenster noch die Assistenz in meiner Verwaltung legt einen Gesprächsverlauf bei mir ab, es gibt dafür keinen Bestand, den ich im Januar durchgehen könnte.
  • Rechnungen und andere steuerlich relevante Belege: zehn Jahre nach § 147 AO in Verbindung mit § 14b UStG.

Willst du früher gelöscht werden, warte nicht auf den Januar. Schreib mir, dann mache ich es und sage dir Bescheid, wenn es erledigt ist.

Bei den steuerlich aufzubewahrenden Belegen endet ein Löschverlangen: Ich darf sie nicht löschen, solange die Aufbewahrungsfrist läuft (Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO). In diesen Fällen schränke ich die Verarbeitung stattdessen ein, das heißt, die Daten werden nur noch zur Erfüllung dieser Pflicht vorgehalten und sonst nicht mehr verwendet.

Schriftarten

Diese Website verwendet lokal auf dem eigenen Server eingebundene Schriftarten (Web Fonts). Beim Aufruf der Seiten wird dadurch keine Verbindung zu Servern Dritter (etwa Google) hergestellt, und es werden keine Daten an Dritte übermittelt.

Cookies

Diese Website setzt nur technisch notwendige Cookies ein. Beim Lesen der öffentlichen Seiten und beim Buchen wird gar keines gesetzt; ein Cookie bekommt allein, wer sich am internen Bereich anmeldet, und ohne es funktioniert die Anmeldung dort nicht. Analyse-, Tracking- oder Marketing-Cookies sowie Dienste zur Reichweitenmessung werden nicht eingesetzt. Rechtsgrundlage für technisch notwendige Cookies ist § 25 Abs. 2 TDDDG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Deine Rechte

Dir stehen hinsichtlich deiner personenbezogenen Daten folgende Rechte zu:

  • Auskunft über die gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf einer erteilten Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)

Zur Ausübung deiner Rechte genügt eine formlose Nachricht an die oben genannten Kontaktdaten.

Beschwerderecht

Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist insbesondere die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes Sachsen (Die Sächsische Datenschutzbeauftragte, Dresden). Du kannst dich aber auch an jede andere Aufsichtsbehörde wenden.

Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Die Assistenz antwortet zwar selbsttätig, aber sie entscheidet nichts über dich. Sie bucht keinen Platz, sagt keinen ab, stellt keine Rechnung, setzt keine Preise fest und bewertet dich nicht. Jede Entscheidung, die dich betrifft, trifft am Ende ein Mensch, und das bin ich.

Stand: 14. August 2026